Sanierung der Betonbodenplatte in drei Abschnitten mit speziellen Zusatzaufgaben in Dornbirn

Instandsetzungs-Geschichte in 3 Spezial-Kapiteln mit kniffligen Zusatzaufgaben

Die Facts:

  • Sanierung bis April 2024 in drei Abschnitten
  • Kapitel 1: auf 600 m² Fahrstraßen entfernen wir schadhaften Beton komplett
  • Kapitel 2: auf 250 m² im Blechlager rauen wir mit der Fräse auf, nach der Neubetonage beschichten wir einen Teil mit EP-Beschichtung gemäß OS 8, andere Teilflächen erhalten nur einen E-Strich zur Egalisierung der Betonoberfläche
  • Kapitel 3: im Niro-Lager

In einem großen Stahlhandelbetrieb waren höchste Flexibilität und Unikatlösungen gefragt. Es wurden massive Schutzmaßnahmen benötigt, da gelagerter Stahl im Wert von mehreren Millionen Euro vor Nässe und Feuchtigkeit geschützt werden musste.

Die Halle liegt nicht auf Erdreich, sondern auf Bohrpfälen wegen der Nähe zum Bodensee – das musste bei der Sanierung berücksichtigt werden.


600

m² Fahrstraßen

250

m2 im Blechlager

2024

bis April

Kapitel 1: Die Bodenplatte der Beladebahnen in einer von sieben Hallen musste saniert werden, weil hier schwere LKW ständig die Stahlteile ab- und hertransportieren.

Da sie auch im Winter in die Halle einfahren, kommt zur mechanischen Belastung noch der Eintrag von tausalzkontaminiertem Wasser.

epoflor führte in 4 Pilgerschritten aus, damit die LKWs die fertigen Teile immer auf mindestens einer Bahn transportieren konnten. Massive Einhausungen verhinderten, dass Wasserdampf vom HDW Strahlen an die Stahlteile gelangte. Denn die wären korrodiert und ruiniert. Der Beton musste hier vollständig entfernt werden um mit der Neubetonage ein funktionierendes, neues Gefällesystem ausbilden zu können.

Ergebnis: fachmännisch sanierte Betonbodenplatte mit funktionsfähigem Gefälle

Kapitel 2: Sanierung der Fahrstraßen im Blechlager mit Verdunstungsschächten

Die Spezialanforderung war wieder, dass die LKW Fahrstraßen im Blechlager müssen bei laufendem Betrieb instandgesetzt und umgearbeitet werden mussten. Die Entwässerung mit den vorhandenen Rinnen musste ausgebaut werde; sie hatte eine zu geringe Wasseraufnahmekapazität. Stattdessen setzten wir eine spezielle Lösung um: integrierte, speziell angefertigte Verdunstungsschächte die wir einzubauen hatten, bevor die Oberfläche gefräst und neu aufgebaut werden konnte.

Die Facts:

  • vorhandene Rinnen wegen zu geringer Aufnahmekapazität ausbauen
  • 2 speziell angefertigte Verdunstungsschächte einbauen
  • Schächte einbetonieren und ausreichendes Gefälle zu den Schächten herstellen
  • Oberflächenschutzbeschichtung gemäß OS 8 applizieren

Höchste Flexibilität in enger Absprachem mit dem Auftraggeber war erneut erforderlich, da die LKW während der gesamten Bauzeit rollen mussten. Also sanierten wir zuerst die linke und dann erst die rechte Fahrbahn und planten rund 10 Wochen für die Arbeiten ein.

Ihr Ansprechpartner

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